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Tipps und Tricks

Gewichte und deren Verteilung in der Seifenkiste

Bei einer Seifenkiste spielt das Gewicht nach den Rädern und der damit verbundenen Reibung zur Straße die größte Rolle. Aus diesem Grund gibt es bei den meisten Rennen auch ein maximales Gewicht inkl. Fahrer bzw. Fahrerin. Bei einer Strecke mit wenig Gefälle und Rampenstart, wie bisher in Oberursel in der Adenauer-Allee, macht rein rechnerisch 10kg Gewichtsunterschied, am Ziel ca. eine halbe Wagenlänge aus. Deshalb ist es wichtig die Kisten mit Zusatzgewichten auf das maximale Gewicht zu bringen. Nur wohin mit dem Gewicht und aus was sollte es bestehen? Das beste wären Stahlgewichte die bei geringen Abmessungen sich gut in der Kiste unterbringen lassen. Diese müssen aber unbedingt fest verschraubt bzw. verklemmt werden um das lösen während der Fahrt oder gar bei einem Unfall zu vermeiden. Bei der Gewichtsverteilung gilt folgende Regel: Beim Straßenstart, also ohne Rampe, sollte das Gesamtgewicht auf beide Achsen gleichmäßig verteilt sein. So das die Räder in etwa gleich belastet werden. Beim Rampenstart ist es von Vorteil, wenn mehr Gewicht auf der Hinterachse ist, da dieses länger auf der Rampe ist. Wenn man bei einer Kiste von einem Achsabstand von ca. 1,8m Länge ausgeht, befindet sich demnach das Gewicht auf der Hinterachse noch auf der Rampe, wenn die Vorderräder bereits die Straße berühren. Und dies bedeutet mehr potentielle Energie.
Alternativ zu Stahlgewichten, können natürlich auch Steine oder Sandsäcke benutzt werden. Bei unserem letzten Rennen verwendete ich Hantelgewichte. Diese lassen sich durch das Loch in der Mitte gut befestigen.

Diskussion

2 Responses zu “Gewichte und deren Verteilung in der Seifenkiste”

  1. Hallo Herr Steinmetz:
    Ich bedanke mich fuer das Telefongespraech heute. Habe auch Herrn Macho erfolgreich erreicht. Frage bezueglich Fahrzeuggesamtgewicht:
    Ich bin intuitiv auch davon ausgegangen, dass ein hoeheres Gewicht einen Wettbewerbsvorteil verschafft. Habe dann aber die Physikformeln fuer die Beschleunigung und Endgeschwindigkeit und Fahrzeit auf der Schiefen Ebene herangezogen, und festgestellt, dass sich die Fahrzeugmasse herauskuerzt, d.h. keinen Einfluss hat. Und wenn man dann Rollreibung in Lagern und Raedern dazunimmt, wohl sogar nachteilig ist.
    Was verstehe ich hier nicht richtig ?

    MfG
    Soeren Striepe

    Von Soeren Striepe | 21. September 2015, 21:09
  2. Hallo Herr Striepe,

    mit diesem Thema hatte ich mich vor kurzem auch noch mal beschäftigt, da ich auch darauf gestoßen bin das sich das Gewicht raus kürzt. Trotzdem spielt das Gewicht die größte Rolle. Ich habe zu dem Thema zwei interessante Abhandlungen gefunden, die sich damit beschäftigen und das wichtigste erklären:

    1.Warum der Dicke wirklich schneller ist unter: https://www.uni-hannover.de/fileadmin/luh/content/alumni/unimagazin/2008/08_1_2_56_59_herrmann.pdf

    2.Haftreibung, Gleitreibung und Rollreibung: http://www.verstehenblog.de/Artikel/Physik_Reibungskraefte.pdf

    Viel Spaß damit.

    Gruß Peter Macho

    Von Peter Macho | 22. September 2015, 08:56

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Veranstaltungsort

Altstadt, Strecke: Strackgasse

Termine und Zeiten

Start frei Start frei
Renntag18.08.2018
Anmeldeschluß12.08.2018
Kinderrennen
Max. 20 Teilnehmer
Uhrzeit
-Anmeldung/Abnahme15.00
-Rennen16.00
-Siegerehrung18.30
Erwachsenenrennen
-Anmeldung/Abnahme18.30
-Rennen19.00
-Siegerehrung21.30
Änderungen bis zum
Renntag möglich

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Stand:07.10.2017
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